m-ch (micro compact home)

Das micro compact home, entwickelt von einem Team aus Wissenschaftlern, Architekten und Designern aus London und der Technischen Universität München ist ein Hi-Tech-Kleinhaus und von Konzept, Anspruch und Ausführung her kein Sparprojekt. Sein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von qualitativem Wohnraum für Kurzaufenthalte für Studenten, Projekt-Nomaden oder Geschäftsleute.

Unter Einsatz von Technologien aus der Flugzeug-, Auto- und Schifffahrts-Industrie entstand ein raffiniertes  Wohn-Cockpit, das durch den geschickten Einsatz von Mehrzweck-Flächen ein bequemes Leben auf engstem Raum (7m²) ermöglicht und dabei alte Klischees vom minderwertigen Kleinhaus eindruckvsoll wiederlegt.  Auf 2,66m x 2,66m x 2,66m bietet das m-ch hinter einer Fassade aus anodisiertem Aluminium und Polyurethan-Isolierung  und doppelt verglasten Fenstern Platz  für zwei kompakte Doppelbetten (198x107cm), Schiebetisch (105x65cm) für bis zu fünf Personen, Dusch-  & Toilettenkabine, Kleinküche mit Stromanschlüssen, Klimaanlage, Warmwasserbereitung und reichlich Stauraum.

Das m-ch ist eine Weiterentwicklung des i-home, eines 2,6 m großen Wohnkubus der 2001 von Prof. Richard Horden und seinem Team an der Technischen Universität entwickelt wurde. Erste Entwürfe entstanden in Zusammenarbeit  mit dem Tokio Institute of Technology, wodurch Impulse aus der klassischen japanischen Teehaus-Architektur in das Projekt einflossen. Überlegungen zur modularen Kombination der Kuben führten 2005 zur Realisierung eines von Studenten bewohnten Testdorfes am Rande des Englischen Gartens in München. Zu den Ablegern des m-ch  zählen das Tree Village, der Golden Cube, das low-e-home (Niedrigenergie-Modell),  das Snowboard Village sowie das In Zusammenarbeit mit der holländischen Künstlerin Marijke de Goey entstandene Reed Huis.

       
Preis laut Website 25.000-34.000, €
http://www.microcompacthome.at
http://www.microcompacthome.com
 
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